Aktueller Stand der Outerra Entwicklung

outerra-baeume-blaetterDas Bild hier links habe ich nicht heute morgen während eines Spazierganges am Ammersee fotografiert, es handelt es sich um einen der Laubbäume der Outerra-Welt. Durch den Fraktal-Algorithmus der hinter Outerra steckt lassen sich Objekte bis in kleinste Detail on demand rendern. Nur so lässt sich eine deratige Detailfülle erklären.

Der dargestellte Baum besteht aus 15.000 Blättern und 15.000 Zweigen, zusammen also 220.000 Instanzen. Damit ist dieser Baum prinzipiell deutlich komplexer als ganze Szenerien wie wir sie derzeit kennen 😉

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Der Baum zeigt nur das Potenzial der Engine, die im Gegensatz zu kontinuierlich fertig vorgehaltenen Objekten ihre Stärke gerade in der Bereitstellung der Objekte „on demand“ ausspielt. Daher ist es durchaus denkbar in einer fertigen Simulation auch so eine Detailtiefe vorzufinden.

Weitere Fortschritte macht das Team bei der Darstellung der Atmosphäre und der Darstellung von Sonnenauf- und Untergängen.

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Dieser Test zeigt das Rendering von Sternen. Diese stammen aus einer Datenbank von über 100.000 Sternen. Noch stimmt die Darstellung nicht exakt mit der Zeit überein.

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Der letzte Screenshot zeigt den aktuellen Stand bei der Generierung von Schatten in Cockpits. Das Foto zeigt die Test-Cessna 172 im Kurvenflug. Die Sonne fällt schon schräg hinten ein und bildet auf dem Instrumentenbrett Schatten der Kabinenstreben und des Steuerhorns – ziemlich beeindruckend finde ich! 🙂

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Zum Abschluss findet ihr hier noch eine Retrospektive 2010 aller Meilensteine des Outerra Teams, grandios zusammengestellt von von C. Shawn Smith – mir meiner Liebslingseinstellung ganz zum Schluss – die Darstellung der Wasserbewegung 😉

Quelle: Outerra.

Zuletzt geändert am 16. Januar 2011 um 14:52 Uhr von Markus.